Food Blog Day 2016 in Frankfurt mit Bauchgefühl, einer Reise in die Steinzeit und Pour-over Coffee

Auf den Food Blog Days treffen sich Food- und Back-Blogger, um sich miteinander auszutauschen und Workshops zu besuchen. Der perfekte Ort, um in Kontakt mit anderen zu kommen und Neues zu lernen. Heute habe ich für euch einen Einblick hinter die „Kulissen“.

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Beginn des Events war um 9 Uhr  im Hotel InterContinental direkt am Mainufer. Nach einer sehr netten Begrüßung gab es von Alpro Soya noch ein zweites Frühstück und so auch Gelegenheit, die anderen Blogger kennen zu lernen. Alle Blogger mit denen ich sprach kannten den Begriff glutenfrei und viele hatten auch schon Erfahrungen mit glutenfreiem Essen und Backen gemacht. Das hätte ich so nicht gedacht, fand ich aber echt spannend und ermutigend. Ein schöner Start in den Tag. Offiziell fing dann der Tag Max Thinius vom bevh an, der einen Vortrag zu der Digitalisierung und zukünftigen Trends gehalten. Danach gingen die Workshops los.

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Mehr Bauchgefühl

Der erste Workshop war zu „Mehr Herz und Bauch mit Alpro Soya“. Vorstellen konnte ich mir darunter zuerst nicht so viel, ich fand es aber spannend, dass eine Psychologin dabei war und so war ich neugierig, um was es wohl gehen würde. Zu Beginn erhielten wir eine echt leckeren Drink aus Reismilch, einer Zitronenscheibe und etwas Ingwer und sind so in den Workshop gestartet.

Dabei ging es kaum um die Produkte, sondern um uns. Was tut uns gut, wodurch kriegen wir ein gutes Bauchgefühl? Die einzelnen Übungen waren dann sehr persönlich, weswegen ich dazu keine Fotos habe. Aber von dem leckeren Drink muss ich euch unbedingt ein Foto zeigen.

FoodBlogDay 2016
Hier steht ihr den leckeren Drink zur Begrüßung

Durch den Workshop habe ich mich nicht nur meinem Bauchgefühl angenähert, sondern auch viel über Alpro Soya gelernt. Sie waren sehr an unseren Meinungen interessiert, haben uns Blogger ernst genommen und ermutigt, nur Kooperationen zu machen, bei denen wir beide und unsere Leser einen Mehrwert haben. Ein Selbstverständnis was bei vielen Firmen leider noch nicht angekommen ist. Zum Schluss haben wir alle eine individuell zusammen gestellte Tasche mit ihren Produkten bekommen auf denen sogar unser Name handschriftlich vermerkt war. So viel Liebe zum Detail, Aufmerksamkeit und ehrliches Interesse uns gegenüber hat mich sehr beeindruckt.

FoodBlogDay 2016
Unser schöner Workshop-Raum

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Mittagessen

Danach ging es für uns zum Mittagessen. Leider gab es nur belegte Brote und Quiche. Als wir jedoch den Koch vom InterContinental vor Ort fragen, war es kein Problem uns einen leckeren Salat zu zaubern. Auch diejenigen mit Laktoseintoleranz erhielten ein gesondertes Essen. Der Service war super, das Essen lecker und so ging es weiter zum nächsten Workshop.

FoodBlogDay Mittagessen
Der leckere glutenfreie Salat zum Mittagessen

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Mit Trockenpflaumen in die Steinzeit

Für den zweiten Workshop ging es für uns rüber zu der Kochschule Dr. Glitzner. Der erste Kurs war ein Paleo-Kochkurs rund um Trockenpflaumen. Da bei der Paleo-Ernährung auch kein Gluten zu sich genommen wird, hatte ich diesen extra gewählt. Zudem fand ich es spannend zu sehen, was man alles mit Trockenpflaumen machen kann. Zuerst haben wir uns kurz mit der Paleo-Ernährung beschäftigt und dann ging es ran ans Schnippeln und Kochen.

Food Blog Day 2016
Alle helfen bei den Vorbereitungen mit

 

Bauernbrot (1 von 1)-5
Die Pilze werden mit Speck und den Trockenpflaumen für die Tortilla angebraten

Entstanden sind so eine Tortilla, Zucchini Burger und eine Schokomousse mit Trockenpflaumen. Vor allem die Paleo Schokomousse fand ich super. Hier ist das Rezept.

Food Blog Day 2016
Das Paleo Schokomousse

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Kaffeekult mit Filter

In dem Raum gegenüber fand anschließend das nächste Event statt. Hierbei war das Thema Pour-over Coffee mit Melitta. Vielleicht kennt ihr ja das Gesicht auf den Fotos? Veranstaltet wurde der Workshop nämlich von Timon, dem Barista von Melitta, der auch oft in der Werbung zu sehen ist. Zuerst hat er uns das Kaffeerad erklärt. Bei der Zusammenstellung von Kaffees versucht man nämlich immer die Balance zwischen Säure und Bitterkeit zu treffen.

Timon von Melitta erklärt das Kaffeerad
Timon von Melitta erklärt das Kaffeerad

Danach ging es schon ans Probieren. Gebrüht wurden für uns 5 verschiedene Kaffees, alle mittels Pour-over Technik. Also mit der klassischen Filtertüte, die von Melitta Anfang des letzten Jahrhunderts erfunden wurde. Schön fand ich, dass verschiedene Robusta und Arabica Sorten dabei waren. Dadurch konnten wir im direkten Vergleich die verschiedenen Kaffees kosten, regionale Unterschiede feststellen sowie viele Tipps erhalten.

Die Kaffees werden zubereitet
Die Kaffees werden zubereitet
Das Probieren der verschiedenen Sorten
Das Probieren der verschiedenen Sorten

Durch die vielen Tipps wird auch jetzt mein Kaffee viel besser. Das wichtigste beim Pour-over Coffee ist:

  • Eine Brühtemperatur von 92° – 96° Celsius
  • Als erstes die Filtertüte anfeuchten
  • Dann das Kaffeepulver hinzu geben, mit wenig Wasser übergießen und für ca 30 Sekunden quellen lassen.  Das ist die Blooming-Phase
  • Zum Schluss mit langsamen, kreisförmigen Bewegungen das Wasser über das Kaffeepulver gießen, warten bis der Kaffee durchgelaufen ist und dann den Kaffee genießen
  • Nicht mit einem Filter eine große Kanne für alle machen sondern lieber immer nur max. 2 Tassen auf einmal

Am Ende des Tages kamen alle wieder zusammen. Dann ging es ins Wyndham Grand zum gemeinsamen Grillen und so endete ein schöner, erlebnisreicher Tag voll neuer Eindrücke.

Food Blog Day 2016

Bis zum nächsten Jahr!