glutenfreie Cake-Pops: Himbeer-weiße Schokolade

Cake Pops sind kleine Kuchenbälle am Stiel. Die Grundzutat ist ein zerbröselter Kuchen. Welche Sorte dieser hat und womit er dann verbunden wird, ist ganz unterschiedlich. Auch der Beschichtung und Dekoration sind keine Grenzen gesetzt. Die kleinen Nachtische lassen sich somit toll individuell gestalten und eignen sich sehr gut für Feste. Ich habe zur Herstellung einen fertigen Kuchen verwendet, trotzdem sollte man etwas Zeit einplanen. Zum einen für die Zubereitung und zum anderen für die Aufräumarbeiten hinterher in der Küche. Ich hatte etwas Angst, dass der glutenfreie Kuchenball auseinanderbröseln würde. Der Teig hat sich aber super mit der Marmelade verbunden, ließ sich sehr gut formen und blieb in der Kugelform erhalten. 

glutenfreie Cake-Pops: Himbeer-weiße Schokolade

Zutaten für ca 6 Himbeer-weiße Schokolade Cake-Pops

125 g gf Marmorkuchen

ca 1 gehäuften El Himbeer-Konfitüre

weiße Schokoladenkuvertüre

M&Ms zur Verzierung (keine Smarties, da diese Gluten enthalten)

6 Schaschlikspieße aus Holz

glutenfreie Cake-Pops: Himbeer-weiße SchokoladeUm die Cake Pops herzustellen, muss im ersten Schritt ein Kuchen in Krümel zerbröselt werden. Ich dafür den glutenfreien Marmorkuchen von Glutano verwendet. Die Hälfte des Kuchens habe ich für dieses Rezept verwendet. Die Brösel sollten relativ fein sein, so dass sich anschließend die Marmelade gut mit diesen verbinden kann.

Zu dem zerbröselten Kuchen habe ich im zweiten Schritt einen guten Esslöffel Himbeer-Konfitüre gegeben und dann die Masse  durchgemischt. Am besten zuerst mit einem Löffel und dann mit den  Händen, so dass sie sich gut vermischt und um die Konsistenz zu spüren. Es sollte nicht zu viel Marmelade hinzugeben werden, weil es sonst sehr matschig wird und nicht schmeckt. Nur so viel, dass der Teig gut zusammen hält sich aber noch zerbröseln lässt und nicht an den Fingern kleben bleibt. Daraus dann sechs Kugeln von ca 30-40 g formen.

glutenfreie Cake-Pops: Himbeer-weiße Schokolade

Sind die Kugeln fertig, braucht ihr einen Spieß. Ich habe Schaschlikspieße aus Holz verwendet. Die 30 cm waren zu lang um anschließend die Kugeln aufrecht einzufrieren. Die komplizierte Lösung ist, eine Schublade aus der Tiefkühltruhe zu nehmen. Die einfachere Lösung ist es, sie einfach zu kürzen, wodurch sie letztendlich nur noch ca 12 cm lang waren. Bevor diese in die Kugeln gesteckt werden, die weiße Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und dann jeweils einen Spieß in etwas flüssige Kuvertüre tunken und bis ca zur Mitte in die Kugel hinein stecken. Der kleine Schokoladenteller, der sich nun unterhalb der Kugel bildet, verhindert später, dass die Kugel auf dem Stab herunter rutscht.

Dann für ca 30 Minuten einfrieren.

Anschließend die Kuvertüre wieder erwärmen bis sie flüssig wird und nun jede Kuchenkugel mit dieser überziehen. Ich habe festgestellt, dass es am besten ist die Kuvertüre in ein hohes Gefäß zu füllen, so dass die Kugeln nur kurz eingetunkt werden müssen. Dadurch, dass sie gefroren sind, trocknet die Kuvertüre schnell und so ergibt sich ein gleichmäßiger Überzug. Direkt dekorieren, damit sich die M&Ms mit der Kuvertüre verbinden können.

Ich habe die Cake-Pops anschließend in die Löcher einer umgedrehten Mandarinenkiste gesteckt zum trocknen. Sehr gut klappt es auch mit einem Stück Styropor. Und besonders gut schmecken die Cake Pops wenn sie über Nacht durchziehen konnten.

 Viel Spaß!

glutenfreie Cake-Pops: Himbeer-weiße Schokolade

P.S Falls ihr nach ein paar ausgefalleneren Zutaten sucht, könnt ihr hier glutenfreie Verzierungen, Glasuren, etc bestellen.

 

One comment

  1. […] Weil es beim letzten Mal so gut geklappt hat, habe ich mit dem restlichen Kuchen eine weitere Variante glutenfreier Cake-Pops ausprobiert. Ich fand den Gedanken spannend, die Cake-Pops zu füllen, wodurch ich auf eine Mozartkugelvariante mit Marzipankern gekommen bin. Das hat auch sehr gut geklappt und ist eine schöne Abwechslung zu den Himbeere-weiße Schokolade Cake-Pops.  […]

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